Ich bin in der spanischen Stadt Córdoba
geboren und aufgewachsen. Im Alter von sechszehn Jahren wusste ich,
dass ich Psychologin werden wollte. Auf Grund der damaligen
Lebensumstände lernte ich zuerst Fotografie in
der Kunstschule. Danach spezialisierte ich mich
in Dekoration.
Zeichnen und Modellieren machten mich glücklich, zwei Fächer, in
denen ich mich, gemäss der Meinung meiner Lehrer profilierte. Der Direktor der
Kunstschule sagte, es wäre bedauerlich, wenn ich nicht Kunst studieren würde. Ich
hatte grosse Zweifel, ob ich Psychologie oder Kunst studieren wollte. Letztlich
studierte ich Psychologie in Granada. Aber ich war immer der Überzeugung, dass
der Zeitpunkt in meinem Leben noch kommen wird, wo sich die Waage zu Gunsten
meiner künstlerischen Ader neigen würde. 2001 wanderte ich in die Schweiz aus und lebe seitdem in Basel. Ich kam hierher mit nur einem Koffer und mit meiner Farbstiftschachtel, von der ich mich nie getrennt habe.
Eine meiner besten Freundinnen
schenkte mir einmal eine Pastell-Schachtel und einen Block im A3-Format… Zufall
oder Schicksal, kurz darauf sah ich ein Inserat für einen Malkurs im Herbst
2012, in dem gerade dieses Material benötigt wurde. Zwischendurch mietete ich jeweils für einen Tag ein Atelier zum Acryl-Malen, eine
Erfahrung, die ich nur drei Mal wiederholt habe. Das Resultat meines zweiten
Acryls gefiel mir so sehr, dass ich es zu Hause versteckte, wo nur ich es sehen
konnte. 2013 zeigte ich Leuten Fotografien meiner Werke und dieses Acryl
erweckte bei ihnen Interesse… mein erster Verkauf, ohne Absicht!
Im Februar 2014 nahm ich an meiner ersten
Ausstellung teil, damals in einer Gruppe mit anderen. In Sommer desselben Jahres
bewarb ich mich für die Teilnahme an einem Workshop mit Antonio Lopez bei der
„Catedra Francisco de Goya“. Ich hatte die grosse Freude, aufgenommen zu
werden... was für eine Erfahrung!
Im November 2015 weihte ich eine Einzelausstellung mit Zeichnungen und Gemälden zum Thema Mensch ein und einen Monat später begann ich dank meiner Schwester meinen Blog zu schreiben.
Im November 2015 weihte ich eine Einzelausstellung mit Zeichnungen und Gemälden zum Thema Mensch ein und einen Monat später begann ich dank meiner Schwester meinen Blog zu schreiben.
Kreative Tätigkeiten haben mir schon
immer gefallen. Neben der Malerei entwerfe und stelle ich Schmuck mit
Kristallperlen her, auch interessiert mich die Fotografie. Ausserdem schreibe
ich gerne; bis jetzt Märchen, die ich selbst illustriere.
Neben der jahrelangen Tätigkeit im
sozial-medizinischen Bereich kommt die Zeit zum Malen und zum
Zeichnen zu kurz, wobei ich im Verlauf der Zeit immer stärker meine
Berufung als Künstlerin fühle. Im Vordergrund steht mein grosses
Bedürfnis, mich intensiver kreativ zu betätigen, letztendlich mich
der Kunst voll und ganz zu widmen.
Um meine kreativen Facetten weiter
entwickeln zu können und damit meinen Traum zu verwirklichen, bin
ich auf die Idee gekommen, einen Mäzen zu suchen, der mir
finanziell den Rücken freihält, damit ich mich ganz auf die Kunst
konzentrieren kann. Im Wissen, dass das Mäzenatentum (zumeist
im Stillen) weiter verbreitet ist als angenommen, ergreife ich voller
Optimismus diese Initiative. Vielleicht finde ich jemanden, der
meinen Weg als Künstlerin fördern möchte. Ob als
Unterstützung für einen Einzelevent oder kontinuierlich über
längere Zeit… jede Hilfe ist willkommen. Es lohnt sich!

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